Tetanus: alles rund um das Thema Wundstarrkrampf
Tetanus oder auch Wundstarrkrampf ist eine Infektionskrankheit, die entstehen kann, wenn bestimmte Bakterien in eine Wunde gelangen und so in den Körper eindringen. Dieser Artikel erklärt alles Wichtige zum Thema Tetanus.
Tetanus – die Entstehung
Tetanus wird durch das Bakterium Clostridium tetani verursacht, was durch eine verschmutze Wunde in den Körper eindringen kann Das Bakterium produziert einen Giftstoff, der dann den Wundstarrkrampf auslöst. Über die Blutbahn befällt das Bakterium anschließend die muskelsteuernden Nervenzellen und verursacht die typischen Krämpfe und Lähmungen.
Der Erreger kommt in der Umwelt überall vor.
Man unterscheidet zwischen verschiedene Formen:
- generalisierter Tetanus: häufigste Form
- lokaler Tetanus: die Verkrampfung ist auf eine Stelle des Körpers beschränkt
- zephaler Tetanus: Sonderform des lokalen Tetanus am Kopf
- puerperaler Tetanus: tritt nach Geburten infolge einer infizierten Gebärmutter auf
- postoperativer Tetanus: tritt nach Operationen auf
- neonataler Tetanus: betrifft Neugeborene und kommt in Ländern mit einer schlechten medizinischer Vorsorgung vor
Die Symptome von Tetanus
Zu Beginn treten grippeähnliche Symptome, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche und Muskelschmerzen auf.
Danach kommt es zur sogenannten Kieferklemme (Trismus), wodurch der Mund durch eine Muskelverkrampfung nicht mehr geöffnet werden kann. So entsteht das sogenannte Teufelsgrinsen oder Risus sardonicus. Anschließend folgen eine Lähmung der Rücken- und Bauchmuskulatur und die Muskeln der Extremitäten mit schmerzhaften Krämpfen
Die Therapie und Impfung gegen Tetanus
Die Therapie besteht darin, die Symptome zu lindern, da es kein Gegenmittel gibt.
Zur Vorbeugung gegen Tetanus wird eine Impfung verabreicht. Dies erfolgt meist im Kindesalter mit späteren Auffrischungen.
Weitere Informationen zu Tetanus sind hier beim Deutschen Grünen Kreuz zu finden.









