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Gesundheit ist das höchste Gut

Grillen: so kann der Fleischgenuss gesund sein

Abgelegt unter: Was man zu sich nimmt — sabrina at 8:46 pm on Mittwoch, Juni 30, 2010  Tagged

Kaum ist der Sommer gekommen und schon wird auch wieder gegrillt. Doch so einige Schlagzeilen in den Medien verderben den Appetit. Grillen verursacht Krebs und ist ungesund. Wie das sommerliche Grillvergüngen doch zur Freude wird, verrät Ihnen dieser Artikel.

Entstehen beim Grillen krebserregende Stoffe?

Wenn Fett, Fleischsaft oder aber auch die Marinade des Fleischs in den Grill und somit in die heiße Kohle tropfen, entstehen sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Lagern sich diese chemischen Verbindungen durch den aufsteigenden Rauch auf dem Fleisch ab, ist dies nicht gesund.
Gerade im Rauch sind viele polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe enthalten, die krebserregend sind. Nimmt der Rauch eine bläuliche Färbung an, ist dies ein Zeichen, dass polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe enthalten sind.

Grillen © flickr / (nutmeg)Auch können beim Grillen sogenannte heterozyklische aromatische Amine entstehen, wenn das Fleisch zu lange und zu heiß gegrillt wird. Diese Stoffe gelten ebenso als gesundheitsschädlich und sollten gemieden werden.

Kein gepökeltes Fleisch grillen

Ebenso eignet sich gepökeltes Fleisch nicht zum Grillen, da gepökeltes Fleisch in Nitritpökelsalz eingelegt wird. Wird gepökeltes Fleisch zu stark erhitzt, was beim Grillen kaum zu vermeiden ist, entstehen sogenannte Nitrosamine, die ebenso Krebs verursachen können.
Gepökeltes Fleisch ist zum Beispiel:

  • Leberkäse
  • Fleischwurst
  • Speck
  • Kasseler
  • Bockwurst

Tipps für ein gesundes Grillvergnügen

  • Verwendet man Alu-Grillschalen tropft das Fett nicht in die glühende Kohle
  • Wird Holzkohle verwendet, sollte sie gut durchglühen, sodass das Fleisch wenig Rauch abbekommt.
  • Fleisch nicht verkohlen lassen
  • Auch eignen sich Gemüse als fettfreie Alternative, die viele Vitamine liefert, zum Grillen.

Weitere Tipps zum Grillen sind hier zu finden.

Geschmacksverstärker: sind sie wirklich schädlich?

Abgelegt unter: Was man zu sich nimmt — sabrina at 10:22 pm on Sonntag, Juni 27, 2010  Tagged

Geschmacksverstärker haben die Aufgabe den Geschmack unserer Lebensmittel intensiver zu machen. Ein sehr bekannter Geschmackverstärker ist das Glutamat. Doch braucht man Geschmacksverstärker überhaupt in den Lebensmitteln und sind sie sogar schädlich für die Gesundheit?

Geschmacksverstärker: was ist das?

Geschmacksverstärker verstärken den Geschmack und sind somit Lebensmittelzusatzstoffe. Allein haben Geschmacksverstärker kaum einen Eigengeschmack und wirken erst an den Geschmacksknospen in Zusammenhang mit Lebensmitteln.

Fertiggerichte © flickr / pppspicsEs gibt neben dem  bekannten Glutamat noch 20 weitere zugelassene Geschmacks- verstärker, die als Lebens- mittel- zusatzstoff auf den Verpackungen mit den sogenannten E-Nummern gekennzeichnet werden müssen.
Weitere Geschmacksverstärker sind Guanylat und Inosinat.

Geschmacksverstärker sind auch von Natur aus in Lebensmitteln enthalten

Bei der industriellen Lebensmittelherstellung wird häufig der Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat eingesetzt.
Aber auch viele Lebensmittel enthalten von Natur aus Glutamate. So sind vor allem reife Tomaten, Käse, wie Parmesan, Fleisch und Sojasauce sehr reich an Glutamat. Aus diesem Grund werden Sojasoßen und Tomatenmark oft zum Würzen und Verfeinern von Speisen verwendet.

Der Mensch nimmt täglich ungefähr 1 Gramm Glutamate aus natürlichen Lebensmitteln zu sich. Hinzu kommen ungefähr 0,5 Gramm aus Zusatzstoffen.

Glutamat: Wirkung auf den Körper

Der Geschmacksverstärker Glutamat wurde Ende der 90er Jahre für das sogenannte China-Restaurant-Syndrom verantwortlich gemacht. Speisen in chinesischen Restaurants enthalten viel Glutamat, was bei den Betroffenen zu einem steifen Nacken und erkältungsähnlichen Symptomen geführt haben soll. Wissenschaftliche Erkenntnisse haben jedoch ergeben, dass dabei kein Zusammenhang besteht.

Glutamat gilt daher als unbedenklich für die Gesundheit. Dass durch eine normale Verzehrmenge von Glutamat das zentrale Nervensystem beeinflusst werden kann, konnte wissenschaftlich nicht belegt werden.
Das sagt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung auf ihrer Internetseite.

Campylobacter: das Bakterium, das Durchfall verursacht

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut!, Was man zu sich nimmt — sabrina at 7:02 pm on Donnerstag, Juni 24, 2010  Tagged

Eine Campylobacter-Infektion wird durch Campylobacter, einer Bakteriengattung hervorgerufen. Doch wie erfolgt die Übertragung genau und welche Symptome treten bei einer Campylobacter-Infektion auf?

Eine Campylobacter-Infektion ist eine durch das Bakterium Campylobacter hervorgerufene Darmentzündung.
Campylobacter ist weltweit neben einer Salmonellose die häufigste Ursache von Durchfallerkrankungen. Es gibt über 20 verschiedene Arten des Campylobacters. Allerdings hat in den Industrieländern Campylobacter jejuni eine größere Bedeutung.
In Deutschland liegt die Häufigkeit bei 60.000 Infektionen pro Jahr.

Übertragung von Campylobacter

rohes Fleisch © flickr / ninjawilÜbertragen wird Campylobacter auf direktem oder indirektem Weg. Von einer direkten Übertragung spricht man, wenn der Erreger durch eine Schmierinfektion von einem Tier auf den Menschen übertragen wird.
Bei einer indirekten Übertragung wird Campylobacter meist über verschmutzte, rohe tierische Lebensmittel oder verunreinigtes Trinkwasser.

Symptome einer Campylobacter-Infektion

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Infektion, beträgt zwischen 2 und 5 Tagen.
Typische Symptome einer Campylobacter-Infektion sind:

  • allgemeines Krankheitsgefühl
  • Kopfschmerzen
  • hohes Fieber
  • starkes Erbrechen
  • kolikartige Bauchschmerzen
  • Durchfall

Die Campylobacter-Infektion dauert ungefähr eine Woche.

Therapie einer Campylobacter-Infektion

Die Infektion an sich heilt in der Regel allein. Aus diesem Grund werden vielmehr die Symptome behandelt. So müssen die durchfallbedingten Flüssigkeits- und Salzverluste ausgeglichen werden.
In schweren Fällen können auch Antibiotika eingesetzt werden.

Wie man eine Campylobacter-Infektion vorbeugen kann

Zur Vorbeugung einer Campylobacter-Infektion ist ausreichende Hygiene wichtig. Das heißt es sollte bei der Lebensmittelzubereitung sauber gearbeitet werden. Ein erhöhtes Risiko besteht bei der Zubereitung von Geflügel. Die Hände sollten gründlich gewaschen werden, rohe Lebensmittel sollten nicht in Kontakt mit verzehrsfertigen Lebensmittel kommen und Fleisch sollte gut durchgegart werden.

Weitere Informationen sind beim Bundesinstitut für Risikobewertung zu finden

Toxoplasmose: achtung in der Schwangerschaft!

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut! — sabrina at 9:52 am on Montag, Juni 21, 2010  Tagged

Eine Toxoplasmose ist eine Infektion, die in der Regel harmlos und oft unbemerkt bleibt. Wenn die Erstinfektion allerdings in der Schwangerschaft erfolgt, kann dies schwere Folgen für das Ungeborene haben. Wie eine Toxoplasmose entsteht und wie man diese meiden kann, ist in diesen Artikel beantwortet.

Toxoplasmose: die Infektion

Katze © flickr / jorbasaToxoplasmose gondii ist ein Parasit, der Säugetiere, Vögel und Menschen befallen kann. Am häufigsten sind Katzen von Toxoplasmose befallen. Im Dünndarm der Katze vermehren sich die Parasiten und werden über den Katzenkot ausgeschieden, wodurch er auch den Menschen befallen kann. Dies kann zum Beispiel beim Reinigen der Katzentoilette geschehen.

Aber auch durch die Aufnahme von Fleisch, welches sogenannte Toxoplasmose-Zysten enthält, kann eine Toxoplasmose entstehen. Vorsicht ist deshalb bei rohem und nicht ausreichend erhitztem Fleisch.

Ist die Mutter an Toxoplasmose erkrankt, hat dies schwere Folgen.
Wurde man mit Toxoplasmose infiziert, entsteht eine Immunität, die ein Leben lang anhält. Wenn eine Schwangere also schon vor der Schwangerschaft Toxoplasmose hatte, kann sie während der Schwangerschaft nicht erneut an Toxoplasmose erkranken.

Folgen für die Schwangerschaft

Eine Toxoplasmose während der Schwangerschaft kann zur Fehlgeburt, Beeinträchtigungen des Kindes, wie Epilepsie, kognitive Schäden, Schäden an Lunge, Leber, Gehirn und Herz. Typisch sind geistige Behinderungen.

Symptome einer Toxoplasmose

Bei Personen mit eine intakten Immunsystem treten häufig keine Symptome auf. In wenigen Fällen kann es zu grippeähnlichen Symptomen, wie Fieber, Müdigkeit und Kopfschmerzen kommen.
Bei Personen mit geschwächten Immunsystem haben Symptome, wie:

  • Kopfschmerzen
  • Fieber
  • Krampfanfälle
  • Wesensveränderungen
  • Lähmungserscheinungen
  • Gleichgewichtsstörungen

Eine Toxoplasmose kann bei geschwächten Personen unbehandelt zum Tod führen.

Wie man einer Toxoplasmose in der Schwangerschaft vorbeugen kann, ist hier zu lesen.

Leberzirrhose: was die Leber zerstört

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut!, Was man zu sich nimmt — sabrina at 8:14 pm on Freitag, Juni 18, 2010  Tagged

Eine Leberzirrhose ist ein sehr weit fortgeschrittenes Stadium von Lebererkrankungen, die die Leber zerstört. Wie eine Leberzirrhose entsteht und welche Symptome auftreten, beantwortet der folgende Artikel.

250 Menschen entwickeln jährlich in Europa und USA eine Leberzirrhose.

Entstehung einer Leberzirrhose

Eine Leberzirrhose entsteht, wenn die Gewebe- und Gefäßstrukturen der Leber durch verschiedene Gründe zerstört werden. Dadurch verhärtet sich das Gewebe der Leber und schrumpft. Aus diesem Grund wird eine Leberzirrhose auch Leberschrumpfung genannt. Die Struktur der Leber verändert sich und durch die Schädigung entsteht vernarbtes Gewebe.
So kann die Leber ihre Funktionen nicht mehr erfüllen.

Alkohol © flickr / Poltmann.PhotosUrsachen einer Leberzirrhose

Eine Leberzirrhose kann aus verschiedenen Lebererkrankungen entstehen. Eine der häufigsten Ursache ist der sehr hohe Konsum von Alkohol mit 60 Prozent der Fälle. Weitere Ursachen sind mit 20 beziehungsweise 30 Prozent Hepatitis B, Hepatitis C oder D.
Aber auch kann in seltenen Fällen eine vererbbare Stoffwechselerkankung die Ursache einer Leberzirrhose sein. Hier gibt es zum Beispiel Morbus Wilson, wo die Kupferausscheidung gestört ist.
Eine weitere Ursache kann auch Schäden durch Chemikalien, Medikamente oder Tropenerkrankungen sein.

Symptome einer Leberzirrhose

Die Symptome können verschieden und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Bei 25 Prozent können sogar jegliche Symptome fehlen.

Folgende Symptome können auftreten:

  • Müdigkeit
  • Druck- oder Völlegefühl im Oberbauch
  • Übelkeit
  • Gewichtsverlust
  • Juckreiz
  • Weißfärbung der Nägel
  • Gefäßspinnen (punktartige Gefäßknötchen, von denen sich die Blutgefäße nach außen ziehen)
  • Rote Daumen- und Fingerballen
  • Glänzende und rote Lippen und Zunge
  • Ödeme und Aszites
  • Gelbsucht

Therapiemöglichkeiten einer Leberzirrhose sind bei leberzirrhose.net zu finde.

Krank durch Salmonellose: wie schützt man sich?

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut! — sabrina at 8:27 pm on Dienstag, Juni 15, 2010  Tagged

Unter einer Salmonellose versteht man eine Magen-Darm-Entzündung, die durch Salmonellen verursacht wird. Wie genau die Infektion erfolgt, welche Symptome auftreten und wie eine Salmonellose therapiert wird, erfahren Sie in diesem Artikel.

Eine Salmonellose zählt in Deutschland zu den häufigsten Durchfallerkrankungen, die durch Lebensmittel hervorgerufen wird. Häufig tritt die Infektion im Sommer auf.
Eine Salmonellose ist meldepflichtig und 2008 wurden in Deutschland mehr als 45 000 Fälle gemeldet.

Wie wird eine Salmonellose verursacht?

Salmonellen sind stäbchenförmige Bakterien, die ursprünglich in Tieren vorkommen, aber auch beim Menschen vorkommen können.

Eine Salmonellose kann auftreten, wenn mit Salmonellen befallene Lebensmittel verzehrt werden. Da der Magensaft Keime und Bakterien tötet, ist eine sehr hohe Zahl an Salmonellen nötig um eine Darmerkrankung zu verursachen.

Grillfleisch © flickr / bucklavaIst das Immunsystem und die Körperabwehr geschwächt sind geringe Mengen an Salmonellen nötig, wie zum Beispiel bei Kindern oder älteren Menschen.
Gelangen die Salmonellen in den Dünndarm lösen sie eine Infektion aus. Sie dringen in die Darmzellen ein und setzten Giftstoffe, sogenannte Toxine frei, die die Zellen schädigen.

Symptome einer Salmonellose

Die Symptome bei einer Salmonellose treten plötzlich ein und sind:

  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Erbrechen
  • Unwohlsein
  • Kopfschmerzen
  • Fieber

Ein Nachweis der Salmonellen kann durch eine Stuhlprobe erfolgen.

Die Therapie und Vorbeugung einer Salmonellose

Bei einer Salmonellose ist es wichtig, dass der Wasser- und Elektrolyteverlust durch die Durchfälle ausgeglichen wird.
Um einer Salmonellose vorzubeugen muss auf die Hygiene und richtige Zubereitung der Lebensmittel geachtet werden. So ist es wichtig, dass gründlich die Hände gewaschen werden und Fleisch- und Eiprodukte gut durchgegart werden.

Wie man sich vor einer Salmonellose schützen kann, ist auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu finden.

AIDS: was Sie über den HI-Virus wissen sollten

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut! — sabrina at 10:33 am on Sonntag, Juni 13, 2010  Tagged

Weltweit lebten im Jahr 2007 33 Millionen Menschen mit dem Virus. Dieser Artikel umfasst alle wichtigen Informationen, die sie rund um das Thema AIDS wissen sollten, wie die Übertragung, auftretende Symptome und die Therapie.

Das HI-Virus

Das Wort AIDS steht für „Acquired Immune Deficiency Syndrome“ und bedeutet „erworbenes Immundefektsyndrom“. AIDS kann auftreten, wenn eine Infektion mit HIV, dem Humanen Immundefizienz Virus stattgefunden hat.

HIV besitzt im Gegensatz zu menschlichen Zellen und anderen Viren als Erbsubstanz RNA und keine DNA. Das HI-Virus kann sich durch seine Beschaffenheit an menschliche Immunzellen anheften  und zerstören, sodass langfristig das menschliche Immunsystem geschwächt wird.

Rote Schleife gegen AIDS © flickr / Trygve.uÜbertragungswege von HIV

Die Übertragung des HI-Virus erfolgt über Blut und Sperma. Daher sind besonders die Menschen, die drogenabhängig sind und Menschen, die ungeschützten Geschlechtsverkehr haben, gefährdet.

Trägt eine Person das HI-Virus in sich, ist sie HIV-positiv.
Nach Tagen bis hin zu Monaten kann es zu einer akuten HIV-Erkrankung kommen.  Nach einiger Zeit klingt die Erkrankung wieder ab und der Betroffene ist beschwerdefrei. Das Virus bleibt jedoch im Körper und kann AIDS verursachen.
Daher ist die Inkubationszeit unterschiedlich. Sie kann einige Monate oder aber auch bis zu 15 Jahre betragen.

Symptome von AIDS und HIV

Die Symptome sind abhängig von der vorliegenden Phase.
Bei HIV trägt der Mensch das Virus in sich, ist aber nach der kurzen HIV-Erkrankung mit grippeähnlichen Symptomen bei der Ansteckung, syptomfrei.
Ist AIDS jedoch ausgebrochen, leidet der Betroffenen an Krankheiten, die durch ein geschwächtes Immunsystem hervorgerufen werden.

Weitere ausführliche Informationen zum Thema AIDS sind auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu finden.

Acrylamid: Gift in unseren Lebensmitteln?

Abgelegt unter: Was man zu sich nimmt — sabrina at 10:33 pm on Freitag, Juni 11, 2010  Tagged

2002 wurde Acrylamid in Lebensmitteln entdeckt. Vor allem sind Lebensmittel, wie Knäckebrot, Pommes frites und Chips betroffen. Doch was verursacht Acrylamid in unserem Körper und wie entsteht es?

Wie entsteht Acrylamid?

Acrylamid entsteht in kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Lebensmittel, die Zucker oder Stärke enthalten.
Acrylamid entsteht, wenn Lebensmittel unter hohen Temperaturen erhitzt wird, beispielsweise durch Braten, Backen, Frittieren, Grillen oder Rösten. Diese Reaktion wird Maillard Reaktion, Bräungsreaktion genannt.
Viel Acrylamid entsteht, wenn kartoffel- und getreidehaltige Lebensmittel über 180 Grad Celsius erhitzt werden. In geringen Mengen entsteht Acrylamid schon, wenn man kohlenhydrathaltige Lebensmittel über 100 Grad Celsius erhitzt.

Pommes frites © flickr / cyclonebill

Lebensmittel, die viel Acrylamid enthalten

  • Knäckebrot
  • Kartoffelchips
  • Pommes frites
  • Kaffee

Auch wird Acrylamid über das Rauchen aufgenommen, da es bei der Verbrennung von Tabak entsteht.

Acrylamid: Wirkung auf den Körper

Die Mengen, die in Lebensmitteln enthalten sind, sind gering. Jedoch wurde in Tierversuchen nachgewiesen, dass Acrylamid Krebs verursacht. Daher ist eine geringe Menge über langen Zeitraum für den Menschen nicht zu empfehlen.
Auch verändert Acrylamid das Erbgut.

Tipps zur Vermeidung der Entstehung von Acrylamid

  • Lebensmittel nicht zu lange und zu heiß erhitzen
  • Lebensmittel nicht zu stark anbraten und bräunen
  • Scharfes Anbraten von Kartoffeln vermeiden
  • Bratkartoffeln aus gekochten Kartoffeln herstellen
  • Die Temperatur sollte beim Backen mit Umluft nicht höher als 180 Grad Celsius sein
  • Backpapier verringert die Bräunung von unten
  • Toastbrot eher heller und gleichmäßig toasten
  • Beim Frittieren: nicht heißer als 175 Grad Celsius

Weitere wichtige Fragen zum Thema Acrylamid beantwortet das Bundesinstitut für Risikobewertung auf seiner Internetseite.

Grüner Tee: wie wirkt er?

Abgelegt unter: Flüssiges zur Aufnahme — sabrina at 3:20 pm on Mittwoch, Juni 9, 2010  Tagged

Grüner Tee soll ein Wundermittel sein und bei vielen Beschwerden helfen. Wie grüner Tee wirkt und welche positiven Eigenschaften er tatsächlich hat, beantwortet folgender Artikel.

Beim Grünem Tee werden im Vergleich zu schwarzem Tee die Teeblätter nicht fermentiert und nur kurz erhitzt oder geröstet. Aus diesem Grund bleiben fast alle wichtigen Inhaltstoffe des Tees enthalten.

Inhaltstoffe des Grünen Tees

Einer der wichtigsten Bestandteile des Grünen Tees ist Koffein, welches anregend wirkt. Ebenso sind Catechine enthalten, dem die meisten gesundheitsfördernden Eigenschaften zu verdanken sind. Auch sind Catechine dafür verantwortlich, dass der Tee bitter schmeckt.
Auch enthält Grüner Tee Aminosäuren. Die wichtigste Aminosäure ist Theanin, die in der Trockenmasse der Teeblätter einen Bestandteil bis zu 6 Prozent ausmacht.
Des Weiteren enthält der Tee Gerbstoffe, sogenannte Tannine, weswegen der Tee herb schmeckt.

grüner Tee © flickr / AyelieWeitere Inhaltstoffe sind:

  • B-Vitamine
  • Vitamin A
  • Calcium
  • Magnesium
  • Kalium
  • Phosphorsäure
  • Kupfer
  • Zink
  • Nickel,
  • Fluor
  • Flavonoide

Welche Wirkungen hat der Grüne Tee?

Dem Grünen Tee werden verschiedene Wirkungen zugesprochen. Im Allgemeinen soll er den Heilungsprozess bei verschiedenen Erkrankungen unterstützen und so dass Allgemeinbefinden verbessern. Auch soll Grüner Tee Krankheiten vorbeugen.

Die Gerbstoffe beruhigen zum Beispiel den Magen und Darm. Auch wirkt Tee antibakteriell, sodass er Karies verhindert. Des Weiteren wird gesagt, dass Grüner Tee den Blutdruck reguliert und so Bluthochdruck senken kann.

Den im Tee enthaltenen Flavonoiden wird nachgesagt, dass sie vor Krebs schützen, bei Immunreaktionen und Entzündungsprozessen helfen und blutgerinnungshemmend wirken. Auch wirken Flavonoide als Antioxidantien, indem sie reaktive Sauerstoffverbindungen abfangen und somit ein Radikalfänger sind.

Weitere Informationen sind hier zu finden

Hepatitis: wenn die Leber entzündet ist

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut! — sabrina at 8:07 pm on Samstag, Juni 5, 2010  Tagged

Hepatitis ist eine Entzündung der Leber, die die Leberzellen schädigt und die Funktionen der Leber beeinträchtigt. Es gibt verschiedene Formen der Hepatitis. Dieser Artikel befasst sich mit der Entstehung, den Symptomen und der Behandlung von Hepatitis.

Hepatitis kann verschiedene Ursachen haben. Hepatitis entsteht durch Bakterien, Viren oder Parasiten. Die häufigste Ursache sind jedoch Viren. Dabei unterscheidet man verschiedene Viren:

  • Hepatitis A Virus
  • Hepatitis B Virus
  • Hepatitis C Virus
  • Hepatitis D Virus
  • Hepatitis E Virus

Tattoo und Piercing © flickr / luca.sartoniÜbertragung von Hepatitis B und C

Die Hepatitis Viren gelangen unterschiedlich in den Körper. Hepatitis A und E Viren werden durch eine Schmierinfektion übertragen und kann somit über den Kot oder über Lebensmittel in den Körper gelangen. Die Übertragung von Hepatitis B Viren erfolgt sexuell oder über das Blut. und die von Hepatitis C nur über den Blutweg. So besteht ein erhöhtes Risiko durch Drogenkonsum (Heroin) oder verunreinigten Instrumenten, wie zum Beispiel beim Tätowieren  oder Piercen.

Symptome einer Hepatitis

Die Symptome einer Hepatitis richten sich nach dem jeweiligen Virus. In der Regel beginnt eine Hepatitis mit unspezifischen Symptomen, wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Fieber, Erbrechen und einem Druckgefühl im rechten Oberbauch.

Spezifische Symptome sind:

  • Gelbfärbung der Haut und Augen
  • Heller Stuhl
  • Dunkler Urin

Behandlung von Hepatitis

Auch die Behandlung ist abhängig von dem Virustyp. Gegen Hepatitis A, D und E gibt es keine Medikamente. Hier werden vielmehr die Symptome gelindert.

Medikamente bei Hepatitis B:

  • Interferon alfa
  • Peginterferon alfa-2a
  • Virostatika (virenhemmende Medikamente), wie Entecavir und Adefovir

Medikamente bei Hepatitis B:
Interferon alfa

Weitere, ausführliche Informationen sind bei hepatitis.de zu finden.

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