Adipositas: wenn Übergewicht krankhaft ist
In den westlichen Industrieländern steigt die Zahl der fettsüchtigen Menschen an. Allein in Deutschland ist etwa ein Drittel der Bevölkerung übergewichtig. Welche Folgen Adipositas hat, ist in diesem Artikel zusammengefasst.
Was ist Adipositas?
Von Adipositas spricht man, wenn der Anteil des Körperfetts stark vermehrt ist. Zur Messung wird der Body-Mass-Index herangezogen. Ist der Boday-Mass-Index über 30 spricht man von Adipositas, der Fettsucht. Liegt der Body-Mass-Index über 25 spricht man von Übergewicht
Die Entstehung von Adipositas
Schuld an Übergewicht beziehungsweise Adipositas ist eine erhöhte Energiezufuhr. Es wird dem Körper mehr Energie zugeführt, als er verbraucht. Hierbei spricht man von einer positiven Energiebilanz.
Werden übermäßig Fette und Kohlenhydrate zugeführt und der Körper kann sie nicht verbrauchen, speichert der Körper die Nahrstoffe.
Bewegt man sich dazu noch zu wenig, unterstützt dies die Entstehung von Übergewicht und später einer Adipositas.
Auswirkungen von Adipositas
Adipositas hat Auswirkungen auf:
Magen-Darm-Erkrankungen: Hierzu zählen Erkrankungen der Gallenwege, wie zum Beispiel Gallensteine oder die Refluxkrankheit, wo Speisebrei zurück in die Speiseröhre läuft.
Tumorerkrankungen: Übergewicht erhöht das Krebsrisiko an Darm, Prostata, Gebärmutter und Brust
Gelenkbeschwerden: Durch das hohe Gewicht kann es zu einer Überbelastung der Gelenke und Arthrose führen. Häufig betroffen sind Wirbelsäule, Hüfte und Knie.
Psychosoziale Folgen: Durch zum Beispiel Mobbing können Depressionen oder Angststörungen in sozialen Situationen entstehen. Auch hat Übergewicht eine Einschränkung der Lebensqualität zu Folge.
Weitere Folgen sind:
- Bluthochdruck
- Diabetes mellitus Typ 2
Therapie von Übergewicht
Als Therapieziel soll eine Reduktion des Gewichts mit einer langfristigen Ernährungsumstellung im Vordergrund stehen.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Deutschen Adipositas Gesellschaft zu finden.