Binge Eating Störung: wenn Essen zur Krankheit wird
Unter einer Binge Eating Störung versteht man eine Essstörung, bei der von den Betroffenen in relativ kurzer Zeit sehr große Mengen Nahrung gegessen werden. Alle wichtigen Informationen über diese Essstörung sind in diesem Artikel zu finden.
Binge Eating: was ist das?
Binge Eating ist ein relativ neuer Begriff, der aus den USA stammt. Binge bedeutet übersetzt „schlingen“.
Von einer Binge Eating Störung spricht man, wenn Betroffene innerhalb einer Woche an mindestens zwei Tage Essattacken auftreten. Die Betroffenen essen in sehr kurzer Zeit große und kalorienreiche Mahlzeiten und können ihr Essverhalten nicht kontrollieren. Das heißt sie essen auch, wenn sie keinen Hunger haben.
Im Gegensatz zur Bulimie erbrechen Betroffene einer Binge Eating Störung nicht.
Folgen einer Binge Eating Störung
Neben Übergewicht und dessen typischen Folgen ziehen sich die Betroffenen oft zurück, da sie sich für ihr Essverhalten schämen. Depressionen können aus diesem Grund auftreten.
Ursachen einer Binge Eating Störung
Wie bei anderen Essstörungen können die Ursachen einer Binge Eating Störung verschieden sein. Oft sind es Depressionen, Ängste, Frust oder Langweile, die zu einer Essattacke führen können.
Bei Personen mit Adipositas wurden Essattacken häufiger aus Frust über die eigene Figur beobachtet.
Therapie
Oft ist bei einer Binge Eating Störung eine Psychotherapie notwendig. Hierbei sollen die grundlegenden Probleme behandelt werden, die das Essverhalten hervorrufen. Es ist somit wichtig, dass Betroffene ein positives Selbstbild erlangen. Des Weiteren ist es Zeil der Therapie die Essattacken zu reduziert und ein normales Essverhalten zu erlernen.
Weitere ausführliche Informationen über die Binge Eating Störung gibt es bei stern.de zu finden.