Mikrowellen: Auswirkungen auf Lebensmittel und Gesundheit
Viele Menschen stellen sich, die Frage, ob Mikrowellen die Gesundheit gefährden. Folgender Artikel gibt Antwort.
Was sind Mikrowellen?
Mikrowellen sind elektromagnetische Wellen, die wesentlich energieärmer sind als Röntgenstrahlen und deshalb im Lebensmittel keine chemischen Veränderungen hervorrufen. Mikrowellen versetzten lediglich die Wassermoleküle des Lebensmittels in Schwingungen. Diese Schwingungen führen zu einer Reibung der Moleküle, wodurch Wärme entsteht. So entsteht die Wärme also im Lebensmittel selbst und nicht durch Hitzeeinwirkungen von außen.
Können Strahlen aus dem Gerät gelangen?
Oft gibt es Bedenken, dass möglicherweise Strahlen aus dem Gerät dringen können. Die Geräte sind jedoch so gebaut, dass keine Strahlen austreten können bzw. reflektiert werden. Nur am Bereich der Türfuge können geringe Mengen der Strahlen nach außen dringen. Dies nennt man Leckstrahlung. Es gibt internationale Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen. Laut Untersuchungen erreichen die Geräte nur 1% des Grenzwertes.
Einfluss auf die Inhaltsstoffe
Untersuchungen zeigen, dass Mikrowellen die Lebensmittelinhaltsstoffe, wie Vitamine und Mineralstoffe nicht anders beeinflussen, als herkömmliche Garverfahren, wie Kochen, Braten oder Backen. Entscheidend ist hierbei nur die Gartemperatur und -zeit und die schonende Zubereitung der Lebensmittel.
Werden allerdings diese Zeiten und Temperaturen nicht beachtet, kann es zu einer Überhitzung der Speisen oder einer nicht ausreichenden Erwärmung kommen, sodass dies – wie bei anderen Garverfahren auch – zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Gesundheitliche Probleme wären z.B. bei nicht ausreichend gegartem Geflügelfleisch eine Salmonellose.
Mikrowellen sind daher ungefährlich und eignen sich beispielsweise gut um kleinere Portionen schnell und energiesparend aufzuwärmen. Bei größeren Mengen ist die zubereiten mit dem Herd oder Backofen sinnvoller und energiesparender.
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