Pestizide in Lebensmittel: welche Auswirkungen haben sie?
Schön und makellos sieht unser Obst und Gemüse im Supermarkt aus. Doch oft sind diese Lebensmittel mit Pestiziden zum Schutz vor Insekten behandelt worden. Wie gefährlich sind Pestizide wirklich und welche Auswirkungen haben sie auf die Gesundheit?
Stichproben ergaben 2003, dass Obst und Gemüse aus deutschen Supermärkten stark mit Pestiziden belastet sind. Besonders betroffen waren grüne Paprika und Erdbeeren.
Mittlerweile sind die Zahlen zwar zurück gegangen, aber Greenpeace warnt noch immer vor Pestiziden in konventionellen Lebensmitteln.
Weltweit werden 451 verschiedene Pestizide zur Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft eingesetzt.
Pestizide: Wirkungen auf den Körper
Pestizide können die Zellteilung des Körpers stören, Krebs verursachen, das Immunsystem negativ beeinflussen und Allergien auslösen.
Auch gibt es hormonell wirksame Chemikalien, die eingesetzt werden und vom Körper schwer abgebaut werden können. Diese Stoffe werden wahrscheinlich dafür verantwortlich gemacht, dass sie das menschliche Hormonsystem beeinflussen können. So dann zum Beispiel die Anzahl der Spermien und somit die Fruchtbarkeit darunter leiden.
Pestizide beeinflussen Fruchtbarkeit
Fortpflanzungsstörungen wurden in Tierversuchen in Zusammenhang mit einer Pestizidbelastung nachgewiesen.
Auch wurden bei Männern mit einer verringerten Spermienzahl erhöhte Mengen an Pestiziden im Urin nachgewiesen.
Das Problem besteht darin, dass es für die meisten Pestizide keine Langzeitstudien gibt. Aus diesem Grund ist das Risiko, was durch pestizidbelastete Lebensmittel entsteht, nicht absehbar.
Was tun um Pestizide zu vermeiden?
- Kaufen Sie Obst und Gemüse aus biologischem Anbau
- Produkte aus dem Ausland sind oft höher belastet, deutsche Lebensmittel kaufen
- Die Pestizidbelastung schwankt nach Saison, Saisonobst und -gemüse kaufen
Weitere Informationen rund um das Thema Pestizide sind unter folgendem Link zu finden.