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Bachblüten-Therapie: natürliche Helfer bei seelischen Verstimmungen

Abgelegt unter: Frische Kraft, Ich fühl mich nicht gut! — sabrina at 4:21 pm on Donnerstag, August 5, 2010  Tagged

Bachblüten versprechen Hilfe bei seelischen Verstimmungen. Stimmt das? Wie die Bachblüten-Therapie funktioniert und wie sie angewendet wird, wird in folgendem Artikel beantwortet.

Herkunft der Bachblüten-Therapie

Die Bachblüten-Therapie wurde 1930 von dem englischen Arzt Edward Bach erfunden. Bei der Bachblüten-Therapie handelt es sich um eine Alternativmedizin, die darauf beruht, dass jede körperliche Erkrankung durch eine Störung des seelischen Gleichgewichts hervorgerufen wird.
Die Störung des seelischen Gleichgewichts wird laut Bach durch einen Konflikt zwischen der Seele und Persönlichkeit.
Bach wollte durch die Bachblüten-Therapie die Persönlichkeit stärken.

Grundlage der Bachblüten-Therapie

Blüten © flickr / m_paesslerEdward Bach legte somit verschiedene Gemütszustände fest, denen er bestimmte Blüten- und Pflanzenteile zuordnete.
Diese Blüten wurden gekocht, sodass die positive Wirkung der Pflanzen in das Wasser übergehen. Diese Flüssigkeiten wurden verdünnt und die Blütenessenzen hergestellt.

Hilft die Bachblüten-Therapie wirklich?

Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es keine Hinweise, dass die Bachblütentherapie wirksam ist. Andere Quellen sagen jedoch, dass Heilungserfolge beobachtete werden konnten, was möglicherweise durch den Placebo-Effekt zu erklären ist.

Auch, wenn die Wirksamkeit von Bachblüten umstritten ist, schaden sie nicht. Bachblüten haben keine Nebenwirkungen und man muss sich daher auch keine Gedanken wegen einer Überdosierung machen.

Wogegen Bachblüten helfen

Bachblüten sollen bei folgenden Stimmungen helfen:

  • Angst
  • Unsicherheit
  • Mutlosigkeit
  • Überempfindlichkeit
  • Einsamkeit
  • Verzweiflung

Anwendung der Bachblütentherapie

Die richtige Bachblütenessenz wird durch Fragebögen ermittelt.
Einige Tropfen der Bachblüten werden n ein Glas mit Wasser gegeben und anschließend getrunken.
Auch kann man Bachblüten in Form von Salben äußerlich anwenden.

Besonders beliebt sind in Notfallsituationen die sogenannten Rescuetropfen, die zum Beispiel akute Ängste lindern oder bei einem Schock helfen.

Weitere Informationen sind bei bach-blueten-therapie.de zu finden.

Campylobacter: das Bakterium, das Durchfall verursacht

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut!, Was man zu sich nimmt — sabrina at 7:02 pm on Donnerstag, Juni 24, 2010  Tagged

Eine Campylobacter-Infektion wird durch Campylobacter, einer Bakteriengattung hervorgerufen. Doch wie erfolgt die Übertragung genau und welche Symptome treten bei einer Campylobacter-Infektion auf?

Eine Campylobacter-Infektion ist eine durch das Bakterium Campylobacter hervorgerufene Darmentzündung.
Campylobacter ist weltweit neben einer Salmonellose die häufigste Ursache von Durchfallerkrankungen. Es gibt über 20 verschiedene Arten des Campylobacters. Allerdings hat in den Industrieländern Campylobacter jejuni eine größere Bedeutung.
In Deutschland liegt die Häufigkeit bei 60.000 Infektionen pro Jahr.

Übertragung von Campylobacter

rohes Fleisch © flickr / ninjawilÜbertragen wird Campylobacter auf direktem oder indirektem Weg. Von einer direkten Übertragung spricht man, wenn der Erreger durch eine Schmierinfektion von einem Tier auf den Menschen übertragen wird.
Bei einer indirekten Übertragung wird Campylobacter meist über verschmutzte, rohe tierische Lebensmittel oder verunreinigtes Trinkwasser.

Symptome einer Campylobacter-Infektion

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Infektion, beträgt zwischen 2 und 5 Tagen.
Typische Symptome einer Campylobacter-Infektion sind:

  • allgemeines Krankheitsgefühl
  • Kopfschmerzen
  • hohes Fieber
  • starkes Erbrechen
  • kolikartige Bauchschmerzen
  • Durchfall

Die Campylobacter-Infektion dauert ungefähr eine Woche.

Therapie einer Campylobacter-Infektion

Die Infektion an sich heilt in der Regel allein. Aus diesem Grund werden vielmehr die Symptome behandelt. So müssen die durchfallbedingten Flüssigkeits- und Salzverluste ausgeglichen werden.
In schweren Fällen können auch Antibiotika eingesetzt werden.

Wie man eine Campylobacter-Infektion vorbeugen kann

Zur Vorbeugung einer Campylobacter-Infektion ist ausreichende Hygiene wichtig. Das heißt es sollte bei der Lebensmittelzubereitung sauber gearbeitet werden. Ein erhöhtes Risiko besteht bei der Zubereitung von Geflügel. Die Hände sollten gründlich gewaschen werden, rohe Lebensmittel sollten nicht in Kontakt mit verzehrsfertigen Lebensmittel kommen und Fleisch sollte gut durchgegart werden.

Weitere Informationen sind beim Bundesinstitut für Risikobewertung zu finden

Toxoplasmose: achtung in der Schwangerschaft!

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut! — sabrina at 9:52 am on Montag, Juni 21, 2010  Tagged

Eine Toxoplasmose ist eine Infektion, die in der Regel harmlos und oft unbemerkt bleibt. Wenn die Erstinfektion allerdings in der Schwangerschaft erfolgt, kann dies schwere Folgen für das Ungeborene haben. Wie eine Toxoplasmose entsteht und wie man diese meiden kann, ist in diesen Artikel beantwortet.

Toxoplasmose: die Infektion

Katze © flickr / jorbasaToxoplasmose gondii ist ein Parasit, der Säugetiere, Vögel und Menschen befallen kann. Am häufigsten sind Katzen von Toxoplasmose befallen. Im Dünndarm der Katze vermehren sich die Parasiten und werden über den Katzenkot ausgeschieden, wodurch er auch den Menschen befallen kann. Dies kann zum Beispiel beim Reinigen der Katzentoilette geschehen.

Aber auch durch die Aufnahme von Fleisch, welches sogenannte Toxoplasmose-Zysten enthält, kann eine Toxoplasmose entstehen. Vorsicht ist deshalb bei rohem und nicht ausreichend erhitztem Fleisch.

Ist die Mutter an Toxoplasmose erkrankt, hat dies schwere Folgen.
Wurde man mit Toxoplasmose infiziert, entsteht eine Immunität, die ein Leben lang anhält. Wenn eine Schwangere also schon vor der Schwangerschaft Toxoplasmose hatte, kann sie während der Schwangerschaft nicht erneut an Toxoplasmose erkranken.

Folgen für die Schwangerschaft

Eine Toxoplasmose während der Schwangerschaft kann zur Fehlgeburt, Beeinträchtigungen des Kindes, wie Epilepsie, kognitive Schäden, Schäden an Lunge, Leber, Gehirn und Herz. Typisch sind geistige Behinderungen.

Symptome einer Toxoplasmose

Bei Personen mit eine intakten Immunsystem treten häufig keine Symptome auf. In wenigen Fällen kann es zu grippeähnlichen Symptomen, wie Fieber, Müdigkeit und Kopfschmerzen kommen.
Bei Personen mit geschwächten Immunsystem haben Symptome, wie:

  • Kopfschmerzen
  • Fieber
  • Krampfanfälle
  • Wesensveränderungen
  • Lähmungserscheinungen
  • Gleichgewichtsstörungen

Eine Toxoplasmose kann bei geschwächten Personen unbehandelt zum Tod führen.

Wie man einer Toxoplasmose in der Schwangerschaft vorbeugen kann, ist hier zu lesen.

Leberzirrhose: was die Leber zerstört

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut!, Was man zu sich nimmt — sabrina at 8:14 pm on Freitag, Juni 18, 2010  Tagged

Eine Leberzirrhose ist ein sehr weit fortgeschrittenes Stadium von Lebererkrankungen, die die Leber zerstört. Wie eine Leberzirrhose entsteht und welche Symptome auftreten, beantwortet der folgende Artikel.

250 Menschen entwickeln jährlich in Europa und USA eine Leberzirrhose.

Entstehung einer Leberzirrhose

Eine Leberzirrhose entsteht, wenn die Gewebe- und Gefäßstrukturen der Leber durch verschiedene Gründe zerstört werden. Dadurch verhärtet sich das Gewebe der Leber und schrumpft. Aus diesem Grund wird eine Leberzirrhose auch Leberschrumpfung genannt. Die Struktur der Leber verändert sich und durch die Schädigung entsteht vernarbtes Gewebe.
So kann die Leber ihre Funktionen nicht mehr erfüllen.

Alkohol © flickr / Poltmann.PhotosUrsachen einer Leberzirrhose

Eine Leberzirrhose kann aus verschiedenen Lebererkrankungen entstehen. Eine der häufigsten Ursache ist der sehr hohe Konsum von Alkohol mit 60 Prozent der Fälle. Weitere Ursachen sind mit 20 beziehungsweise 30 Prozent Hepatitis B, Hepatitis C oder D.
Aber auch kann in seltenen Fällen eine vererbbare Stoffwechselerkankung die Ursache einer Leberzirrhose sein. Hier gibt es zum Beispiel Morbus Wilson, wo die Kupferausscheidung gestört ist.
Eine weitere Ursache kann auch Schäden durch Chemikalien, Medikamente oder Tropenerkrankungen sein.

Symptome einer Leberzirrhose

Die Symptome können verschieden und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Bei 25 Prozent können sogar jegliche Symptome fehlen.

Folgende Symptome können auftreten:

  • Müdigkeit
  • Druck- oder Völlegefühl im Oberbauch
  • Übelkeit
  • Gewichtsverlust
  • Juckreiz
  • Weißfärbung der Nägel
  • Gefäßspinnen (punktartige Gefäßknötchen, von denen sich die Blutgefäße nach außen ziehen)
  • Rote Daumen- und Fingerballen
  • Glänzende und rote Lippen und Zunge
  • Ödeme und Aszites
  • Gelbsucht

Therapiemöglichkeiten einer Leberzirrhose sind bei leberzirrhose.net zu finde.

Krank durch Salmonellose: wie schützt man sich?

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut! — sabrina at 8:27 pm on Dienstag, Juni 15, 2010  Tagged

Unter einer Salmonellose versteht man eine Magen-Darm-Entzündung, die durch Salmonellen verursacht wird. Wie genau die Infektion erfolgt, welche Symptome auftreten und wie eine Salmonellose therapiert wird, erfahren Sie in diesem Artikel.

Eine Salmonellose zählt in Deutschland zu den häufigsten Durchfallerkrankungen, die durch Lebensmittel hervorgerufen wird. Häufig tritt die Infektion im Sommer auf.
Eine Salmonellose ist meldepflichtig und 2008 wurden in Deutschland mehr als 45 000 Fälle gemeldet.

Wie wird eine Salmonellose verursacht?

Salmonellen sind stäbchenförmige Bakterien, die ursprünglich in Tieren vorkommen, aber auch beim Menschen vorkommen können.

Eine Salmonellose kann auftreten, wenn mit Salmonellen befallene Lebensmittel verzehrt werden. Da der Magensaft Keime und Bakterien tötet, ist eine sehr hohe Zahl an Salmonellen nötig um eine Darmerkrankung zu verursachen.

Grillfleisch © flickr / bucklavaIst das Immunsystem und die Körperabwehr geschwächt sind geringe Mengen an Salmonellen nötig, wie zum Beispiel bei Kindern oder älteren Menschen.
Gelangen die Salmonellen in den Dünndarm lösen sie eine Infektion aus. Sie dringen in die Darmzellen ein und setzten Giftstoffe, sogenannte Toxine frei, die die Zellen schädigen.

Symptome einer Salmonellose

Die Symptome bei einer Salmonellose treten plötzlich ein und sind:

  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Erbrechen
  • Unwohlsein
  • Kopfschmerzen
  • Fieber

Ein Nachweis der Salmonellen kann durch eine Stuhlprobe erfolgen.

Die Therapie und Vorbeugung einer Salmonellose

Bei einer Salmonellose ist es wichtig, dass der Wasser- und Elektrolyteverlust durch die Durchfälle ausgeglichen wird.
Um einer Salmonellose vorzubeugen muss auf die Hygiene und richtige Zubereitung der Lebensmittel geachtet werden. So ist es wichtig, dass gründlich die Hände gewaschen werden und Fleisch- und Eiprodukte gut durchgegart werden.

Wie man sich vor einer Salmonellose schützen kann, ist auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu finden.

AIDS: was Sie über den HI-Virus wissen sollten

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut! — sabrina at 10:33 am on Sonntag, Juni 13, 2010  Tagged

Weltweit lebten im Jahr 2007 33 Millionen Menschen mit dem Virus. Dieser Artikel umfasst alle wichtigen Informationen, die sie rund um das Thema AIDS wissen sollten, wie die Übertragung, auftretende Symptome und die Therapie.

Das HI-Virus

Das Wort AIDS steht für „Acquired Immune Deficiency Syndrome“ und bedeutet „erworbenes Immundefektsyndrom“. AIDS kann auftreten, wenn eine Infektion mit HIV, dem Humanen Immundefizienz Virus stattgefunden hat.

HIV besitzt im Gegensatz zu menschlichen Zellen und anderen Viren als Erbsubstanz RNA und keine DNA. Das HI-Virus kann sich durch seine Beschaffenheit an menschliche Immunzellen anheften  und zerstören, sodass langfristig das menschliche Immunsystem geschwächt wird.

Rote Schleife gegen AIDS © flickr / Trygve.uÜbertragungswege von HIV

Die Übertragung des HI-Virus erfolgt über Blut und Sperma. Daher sind besonders die Menschen, die drogenabhängig sind und Menschen, die ungeschützten Geschlechtsverkehr haben, gefährdet.

Trägt eine Person das HI-Virus in sich, ist sie HIV-positiv.
Nach Tagen bis hin zu Monaten kann es zu einer akuten HIV-Erkrankung kommen.  Nach einiger Zeit klingt die Erkrankung wieder ab und der Betroffene ist beschwerdefrei. Das Virus bleibt jedoch im Körper und kann AIDS verursachen.
Daher ist die Inkubationszeit unterschiedlich. Sie kann einige Monate oder aber auch bis zu 15 Jahre betragen.

Symptome von AIDS und HIV

Die Symptome sind abhängig von der vorliegenden Phase.
Bei HIV trägt der Mensch das Virus in sich, ist aber nach der kurzen HIV-Erkrankung mit grippeähnlichen Symptomen bei der Ansteckung, syptomfrei.
Ist AIDS jedoch ausgebrochen, leidet der Betroffenen an Krankheiten, die durch ein geschwächtes Immunsystem hervorgerufen werden.

Weitere ausführliche Informationen zum Thema AIDS sind auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu finden.

Hepatitis: wenn die Leber entzündet ist

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut! — sabrina at 8:07 pm on Samstag, Juni 5, 2010  Tagged

Hepatitis ist eine Entzündung der Leber, die die Leberzellen schädigt und die Funktionen der Leber beeinträchtigt. Es gibt verschiedene Formen der Hepatitis. Dieser Artikel befasst sich mit der Entstehung, den Symptomen und der Behandlung von Hepatitis.

Hepatitis kann verschiedene Ursachen haben. Hepatitis entsteht durch Bakterien, Viren oder Parasiten. Die häufigste Ursache sind jedoch Viren. Dabei unterscheidet man verschiedene Viren:

  • Hepatitis A Virus
  • Hepatitis B Virus
  • Hepatitis C Virus
  • Hepatitis D Virus
  • Hepatitis E Virus

Tattoo und Piercing © flickr / luca.sartoniÜbertragung von Hepatitis B und C

Die Hepatitis Viren gelangen unterschiedlich in den Körper. Hepatitis A und E Viren werden durch eine Schmierinfektion übertragen und kann somit über den Kot oder über Lebensmittel in den Körper gelangen. Die Übertragung von Hepatitis B Viren erfolgt sexuell oder über das Blut. und die von Hepatitis C nur über den Blutweg. So besteht ein erhöhtes Risiko durch Drogenkonsum (Heroin) oder verunreinigten Instrumenten, wie zum Beispiel beim Tätowieren  oder Piercen.

Symptome einer Hepatitis

Die Symptome einer Hepatitis richten sich nach dem jeweiligen Virus. In der Regel beginnt eine Hepatitis mit unspezifischen Symptomen, wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Fieber, Erbrechen und einem Druckgefühl im rechten Oberbauch.

Spezifische Symptome sind:

  • Gelbfärbung der Haut und Augen
  • Heller Stuhl
  • Dunkler Urin

Behandlung von Hepatitis

Auch die Behandlung ist abhängig von dem Virustyp. Gegen Hepatitis A, D und E gibt es keine Medikamente. Hier werden vielmehr die Symptome gelindert.

Medikamente bei Hepatitis B:

  • Interferon alfa
  • Peginterferon alfa-2a
  • Virostatika (virenhemmende Medikamente), wie Entecavir und Adefovir

Medikamente bei Hepatitis B:
Interferon alfa

Weitere, ausführliche Informationen sind bei hepatitis.de zu finden.

Tetanus: alles rund um das Thema Wundstarrkrampf

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut! — sabrina at 8:11 pm on Montag, Mai 31, 2010  Tagged

Tetanus oder auch Wundstarrkrampf ist eine Infektionskrankheit, die entstehen kann, wenn bestimmte Bakterien in eine Wunde gelangen und so in den Körper eindringen. Dieser Artikel erklärt alles Wichtige zum Thema Tetanus.

Tetanus – die Entstehung

Tetanus wird durch das Bakterium Clostridium tetani verursacht, was durch eine verschmutze Wunde in den Körper eindringen kann Das Bakterium produziert einen Giftstoff, der dann den Wundstarrkrampf auslöst. Über die Blutbahn befällt das Bakterium anschließend die muskelsteuernden Nervenzellen und verursacht die typischen Krämpfe und Lähmungen.

Der Erreger kommt in der Umwelt überall vor.

Man unterscheidet zwischen verschiedene Formen:

  • generalisierter Tetanus: häufigste Form
  • lokaler Tetanus: die Verkrampfung ist auf eine Stelle des Körpers beschränkt
  • zephaler Tetanus: Sonderform des lokalen Tetanus am Kopf
  • puerperaler Tetanus: tritt nach Geburten infolge einer infizierten Gebärmutter auf
  • postoperativer Tetanus: tritt nach Operationen auf
  • neonataler Tetanus: betrifft Neugeborene und  kommt in Ländern mit einer schlechten medizinischer Vorsorgung vor

Impfung © flickr / lu_lu

Die Symptome von Tetanus

Zu Beginn treten grippeähnliche Symptome, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche und Muskelschmerzen auf.
Danach kommt es zur sogenannten Kieferklemme (Trismus), wodurch der Mund durch eine Muskelverkrampfung nicht mehr geöffnet werden kann. So entsteht das sogenannte Teufelsgrinsen oder Risus sardonicus. Anschließend folgen eine Lähmung der Rücken- und Bauchmuskulatur und die Muskeln der Extremitäten mit schmerzhaften Krämpfen

Die Therapie und Impfung gegen Tetanus

Die Therapie besteht darin, die Symptome zu lindern, da es kein Gegenmittel gibt.
Zur Vorbeugung gegen Tetanus wird eine Impfung verabreicht. Dies erfolgt meist im Kindesalter mit späteren Auffrischungen.

Weitere Informationen zu Tetanus sind hier beim Deutschen Grünen Kreuz zu finden.

Herpes Viren: woher kommen sie und was hilft dagegen?

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut! — sabrina at 9:56 am on Mittwoch, Mai 26, 2010  Tagged

Der Begriff Herpes steht für verschiedene Erkrankungen, die durch eine Infektion mit Herpesviren hervorgerufen werden. In diesem Artikel geht es um verschiedene Herpesviren und die Behandlung der Erkrankungen.

Herpes Labialis oder Lippenherpes

Der Lippenherpes ist die bekannteste Form des Herpes und wird durch das Virus Herpes simplex Typ I ausgelöst.
Häufig wird man schon im Kindesalter durch die Mutter infiziert. Die Viren bleiben ein Leben lang im Körper, sodass es immer wieder zu Ausbrüchen kommen kann. Auch ist eine Ansteckung anderer Personen möglich.
Herpes simplex Typ I Viren sind weit verbreitet. Ungefähr 85 Prozent der Weltbevölkerung sind betroffen.

Herpes Viren © flickr / euthmanHerpes Zoster oder Gürtelrose

Eine Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst. Meist tritt die Erkrankung bei älteren Menschen oder Personen mit einem geschwächten Immunsystem auf.
Auch dieses Virus wird häufig im Kindesalter übertragen und kann hier Windpocken verursachen.
Eine Gürtelrose äußert sich durch einen schmerzhaften, streifenförmigen Hautausschlag, bei dem auch Blasen entstehen können. Hervorgerufen wird der Hautauschlag durch eine Entzündung eines Nervs.

Was hilft wegen Herpes?

Zur Behandlung von Lippenherpes werden nur die Symptome gelindert. Das Virus kann nicht behandelt werden und bleibt ein Leben lang im Körper. Zur Behandlung werden Salben oder spezielle Herpespflaster verwendet. Ein Vorteil der Herpespflaster ist, dass sie fast unsichtbar sind und problemlos überschminkt werden können.
Bei bakteriellen Superinfektionen kann Antibiotika eingesetzt werden.

Behandlung von Herpes Zoster

Das Varizella-Zoster-Virus kann mit sogenannten Virostatika behandelt werden. Virostatika verhindern die Vermehrung der Viren.

Weitere Informationen zu Herpes sind unter diesem Link zu finden. Dort hat focus.de wichtige Fragen zum Thema Lippenherpes beantwortet.

Immunsystem stärken: so funktionierts

Abgelegt unter: Ich fühl mich nicht gut! — sabrina at 6:13 pm on Mittwoch, Mai 19, 2010  Tagged , ,

Gerade zur kalten Jahreszeit muss der Körper so einige Bakterien und Viren abwehren. Um nicht an Grippe und Co. zu erkranken, benötigt man ein gutes Immunsystem und gute Abwehrkräfte. Wie man das Immunsystem besonders im Winter stärken kann, wird in folgendem Artikel erläutert.

Das Immunsystem wird durch verschiedene Faktoren unterschiedlich stark belastet:

  • Erkrankungen und Entzündungen
  • psychische Belastungen
  • Medikamente
  • falsche Ernährung
  • Operationen
  • Umweltschadstoffe
  • zunehmendes Alter
  • geringe sportliche Aktivität

So stärken Sie Ihre Abwehrkräfte

Um das Immunsystem und die Abwehrkräfte zu stärken und somit den Körper vor Infektionen, wie einer Grippe zu schützen, ist es wichtig diesen Faktoren entgegenzuwirken.
Besonders wichtig sind hierbei eine ausgewogene und gesunde Ernährung, körperliche Abhärtung sowie eine stressfreie Lebensweise.

krank © flickr / Claus Rebler

Das Immunsystem durch gesunde Ernährung stärken

Fehlen, langfristig gesehen wichtige Nährstoffe, kann das Immunsystem seine volle Funktion nicht leisten.

Besonders wichtig sind folgende Mineralstoffe:

  • Selen unterstützt Enzyme, die freie Radikale abbauen
  • Eisen unterstützt die Fresszellen (Phagozyten)
  • Zink aktiviert die Fresszellen

Auch sind diese Vitamine wichtig:

  • Vitamin C fängt freie Radikale und unterstützt die Produktion der Killerzellen
  • Vitamin A unterstützt die Bildung spezieller Immunzellen
  • Vitamin E fängt freie Radikale
  • Bioflavonoide haben einen Einfluss auf die B-und T-Lymphozyten und  Killerzellen

Ebenso ist ausreichendes Trinken wichtig, da viel Flüssigkeit die Schleimhäute des Nasen-Rachen-Raums feucht hält. Dadurch können die Schleimhäute ihre Barrierefunktion für Krankheitserreger erfüllen.

Immunsystem durch Homöopathie und Medikamente stärken

Auch kann das Immunsystem durch verschiedene Mittel gestärkt werden. Es gibt zum Beispiel sogenannte Adaptogene, die den Körper widerstandfähig machen und sogenannte Immunstimulantien, die direkt die Abwehrkräfte stimulieren.

Weitere Informationen zur Grippe und Immunsystem sind hier zu finden.

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